Denver begrüßt mich mit schön warmen Wetter und strahlendem Sonnenschein. Als erstes musste ich einen Teil meiner Einkaufsliste abarbeiten, hauptsächlich CDs. Zum Glück hat der Mietwagen einen CD-Player, so dass ich mir die CDs auch beim Fahren anhören kann.
Gegen Mittag war dann Sightseeing dran im Zentrum:
Das State Capitol und die US Mint (eine der beiden
Münzprägeanstalten der USA).
Gar nicht so weit von Downtown ist man gleich in schön grünen
Wohngegenden, z.B. am Cheesman Park.

Irgendwie bin ich heute nicht so schnell in die Gänge gekommen. Es hat immerhin gereicht, um noch im Hotel Frühstück zu bekommen (das es bis um 10 Uhr gibt). Nach dem Auschecken habe ich noch Toastbrot, Butter usw. fürs morgen früh eingekauft, damit ich etwas habe, falls die nächste Unterkunft kein Frühstück anbietet. Ehe ich endlich auf dem Weg aus der Stadt war, war es 12 Uhr. Da war schon vorauszusehen, dass ich es vielleicht nicht schaffen würde, den Rocky Mountains National Park komplett zu durchfahren, wie es mein ursprünglicher Plan war, um dann in Yellowstone mehr Zeit zu haben.
So schön wie gestern war das Wetter heute nicht. Im Moment zieht gerade eine Front mit Regen durch. Mit der Front wird es auch deutlich kälter. Auf dem Weg zum Nationalpark über Boulder sieht es recht trübe aus. Die nahen Berge kann man kaum sehen. Kurz vor Estes Park, einem Ferienort am Rand des Parks, kommt dann doch noch die Sonne raus. Es könnte also doch noch ein schöner Tag werden. Hoffentlich. Gegen 14 Uhr erreiche ich den Nationalpark und kaufe mir einen Jahrespass für alle US-Nationalparks. Da ich ja noch Yellowstone und ein/zwei kleinere Nationalparks besuchen will, rentieren sich die $50. Die Gebühr für die größeren Parks wäre schon je $20.
Von der Hauptstraße durch den Park biege ich erstmal ab und fahre zum
Bear Lake, mit ein paar Fotostopps auf dem Weg ist es auch schon kurz vor 3
als ich da ankomme.
Moraine Park, Bear Lake
Ein paar blaue Flecken gibt es noch zwischen den Wolken, ab und zu scheint die Sonne. Aber beim Weg um den See zieht es sich endgültig wieder zu. Auf eine längere Wanderung verzichte ich. War auch besser so, denn es fing prompt an zu regnen. Es reichte gerade noch, das Auto einigermaßen trocken zu erreichen.
Auf dem Weg zurück zur Park-Hauptroute gibt es noch einen heftigen Hagelschauer. Irgendwie sieht es nicht so aus, als würde es heute noch besser werden. Außerdem ist es sowieso zu spät, um noch komplett nach Westen durch den Park zu fahren. Also entschließe ich mich, über eine Schleife wieder zurück nach Estes Park zu fahren. Dort gibt es auf jeden Fall genug Unterkünfte. Auf der Westseite vom Park gäbe es keine größeren Orte.
An mehreren Stellen sieht man auf den Wiesen Elche (American Elk, die
heißen auf Deutsch vielleicht gar nicht Elch) grasen.
Noch vor dem eigentlichen Ort finde ich eine schöne Lodge und bleibe.
Es ist erst halb 5, aber bei dem Regen lohnt es nicht mehr, irgendetwas zu
unternehmen, außer essen zu gehen: Ich setze mich ins Auto und suche
das nächste Steakhaus. Hinterher ist noch viel Zeit, um den Bericht hier
zu schreiben...
Blick vom Balkon auf die regennasse Straße. Links neben der
Straße fließt der Fall River.
Heute sieht das Wetter viel, viel besser aus. Die Sonne scheint und es sind kaum Wolken am Himmel - nur ein paar an den Berggipfeln. Ich mache mich also auf den Weg, den Rocky Mountains National Park zu durchqueren. Diesmal bin ich etwas früher dran. Erstens weil ich es "schon" um 10 Uhr schaffe loszufahren. Zweitens weil ich nicht noch zwei Stunden bis zum Park fahren muss.
Am Anfang fahre ich die Straße, auf der ich gestern rausgekommen bin.
Für den Weg zum Pass (3595 m) gibt es theoretisch zwei Straßen.
Die Old Fall River Road ist eine Einbahnstraße und laut Karte i.d.R. ab
Ende September für den Winter geschlossen. An der Abzweigung steht nicht,
ob sie offen ist, also versuche ich es. Ein schöner Blick das Tal
entlang:
Aber an dem Punkt, wo die Straße zur Einbahnstraße wird, ist dann doch ein Schlagbaum geschlossen. Pech gehabt. Also zurück und auf die alternative Strecke, das ist die besser ausgebaute Route. Aber auch auf der komme ich nicht viel weiter. Als es gestern unten regnete, hat es hier oben geschneit. Und weiter oben am Pass wohl bis zu 40 Zoll (1 Meter).
Nun hatte ich ein Problem. Eigentlich wollte ich ja nach Westen durch den
Park, um dahinter meine Reise fortzusetzen. Aber die einzige Route (mit beiden
Alternativen bergauf) war versperrt. Also musste ich umdrehen und deutlich
weiter südlich den Park umrunden.
Der Weg führte wieder an der Abzweigung zur Bear Lake Road vorbei, die
ich gestern schon gefahren war. Bei dem besseren Wetter heute machte ich den
Abstecher nochmal und stoppte diesmal auch beim Spague Lake.
Sprague Lake und Moraine Park
Am Bear Lake ist eine Rangerstation und dort sagte mir ein Ranger, dass die Trail Ridge Road (die Passstraße) morgen vielleicht wieder geöffnet wird. Heute wären sie noch mit Schneeräumen beschäftigt.
Ich fuhr dann eben unten um den Nationalpark rum. Insgesamt brauchte ich
dadurch 100 Meilen mehr, um auf die andere Seite vom Park zu kommen.
Am Ostrand des Nationalparks
Auf der US-40 fürte die Strecke auch über einen Pass (ca. 3450 m), die Gegend sah auch recht verschneit aus. Als es dunkel wurde, bin ich noch eine Stunde weiter bis zur nächsten größeren Stadt gefahren (Steamboat Springs) und habe da ein Motel genommen.
Bevor es heute auf eine lange Autofahrt geht, mache ich noch einen
Abstecher zu den Fish Creek Falls bei Steamboat Springs. Der Wasserfall liegt
leider noch im Schatten und Fotografieren geht nur mit Gegenlicht. Aber auch der
Weg dorthin bietet ein paar schöne Motive.
Danach fahre ich auf der US-40 nach Westen zum Dinosaur National Monument.
Nicht direkt zum Visitor Center, wo man die Dinosaurier-Ausgrabungsstelle sieht,
sondern erstmal zum Echo Park Overlook, wo man wundervolle Ausblicke in den
Canyon von Green River und Yamba River hat.
Auf der ganzen Strecke von der US-40 zu den verschiedenen Aussichtspunkten bin ich fast der einzige. In den reichlich 2 h sehe ich nur 4-5 andere Autos. Durch dass ich etwas mehr Zeit brauche, als ich dachte, schaffe ich es nicht mehr während der Öffnungszeiten des Visitor Center dort zu sein. Die machen schon um 16:30 zu.
Wieder zurück auf die US-40 und dann in Vernal auf die US-191
Richtung Flaming Gorge, einem Stausee an der Grenze von Utah und Wyoming.
Als ich dort ankomme, ist fast Sonnenuntergang. Es reicht noch für ein
Foto von der Staumauer:
Ich fahre auf der Westseite des Sees weiter nach Norden. Es wird schon wieder dunkel und die restlichen 60 Meilen heute ist nur noch die Straße zu sehen. Das Ziel für heute ist Rock Springs, Wyoming. Von hier aus sollte ich es morgen schaffen, bis an den Teton National Park zu kommen.
Die weitere Fahrt nördlicher Richtung ist
recht angenehm. Ein paar Laubwäldchen mit Herbstlaub (die Zeit ist
aber schon fast vorbei, einige Bäume sind schon kahl).
Bei Alpine am Palisades Reservoir
Heute bin ich zur Abwechslung noch bei Tageslicht am Ziel. Jackson ist DER Urlaubsort vor dem Grand Teton National Park (und selbst bis Yellowstone kommen keine größeren Orte mehr).
Endlich mal ein Tag ohne lange Autofahrt. Ich mache eine Ganztagswanderung im
Grand Teton National Park. Ein bisschen fahren muss ich schon in den Park, aber
nur 22 Meilen. Ein paar Fotostopps auf dem Weg zum und am Jenny Lake fallen
noch unter die Anfahrt.
Am Jenny Lake parke ich dann auch das Auto und mache
mich auf den Weg. Die Tour könnte 2x2 Meilen kürzer sein, wenn
man mit der Fähre auf die andere Seite des Sees fahren könnte.
Im Sommer geht das, aber jetzt im Oktober ist die Saison vorbei und man muss
zu Fuß um den See. Der eigentliche Weg durch den Cascade Canyon
beginnt halt auf der anderen Seite vom Jenny Lake.
Blick vom Jenny Lake zu den Bergen der Tetons.
Vom See geht es zunächst zu den Hidden Falls, einer Wasserfall-Kaskade.
Von dort führt der Weg leicht ansteigend immer weiter in den Cascade Canyon
mit schönen Blicken zu den Bergen links und rechts. Mein Ziel ist der
Lake Solitude. Das sind vom See aus 7,2 Meilen, d.h., vom Parkplatz etwa 9.
Hin und zurück kommen also 18 Meilen (29 km) zusammen.
Der Höhenunterschied war 700 Meter (von 2050 auf 2750 m).
Die meisten Leute, die heute hier unterwegs waren, sind nur
bis zu den Hidden Falls und dem Inspiration Point gelaufen, von dem man einen
schönen Ausblick auf den Jenny Lake und die Ebene dahinter hat.
Auf den restlichen 6,5 Meilen habe ich nur 2-3 Mal Leute gesehen.
Das letzte Drittel hoch und den Weg runter bin ich mit einer Frau aus San Diego
zusammen gelaufen, die schon öfter hier war. So menschenleer war es sonst
nicht, meinte sie.
Am Lake Solitude lag der Schnee teilweise 20 cm hoch. Ein paar
Füßstapfen von Leuten, die vor uns da waren (gestern? denn heute
kam uns keiner entgegen), machten es leichter
auf dem letzten Stück. Außer uns war kein Mensch dort. Da macht der
See seinem Namen alle Ehre. Im Sommer dürfte das anders sein. Aber heute
war es auch bedeckt und es hätte auch regnen können (hat es aber
nicht). Vielleicht hat das viele abgeschreckt.
Nach der Wanderung gestern komme ich heute nicht ganz so früh aus dem
Bett. Erst um 10:30 habe ich alles zusammengepackt und checke aus.
Auf dem Weg zum Yellowstone Nationalpark komme ich wieder beim Grand Teton
N.P. vorbei und stoppe nochmal am Jenny Lake, denn heute ist mehr Blau am
Himmel. Dafür ist der See nicht mehr so ruhig wie gestern und die Berge
spiegeln sich nicht.
In Yellowstone ist mein erster größerer Halt am West Thumb Geyser
Basin. Das ist eine Ansammlung warmer Pools. Überall steigt Wasserdampf
auf. In den Dampfschwaden kann man sich kurz aufwärmen, denn ansonsten
ist es ziemlich kalt hier.
Das Wasser in den Pools ist mal moddrig, meist aber glasklar:
Die nächste Station ist der Old Faithful, die Hauptattraktion von
Yellowstone. Der Geysir bricht im Mittel alle 75 min aus, als ich ankomme,
soll der nächste Ausbruch in ein paar Minuten sein. In meiner Winterjacke
setze ich mich auf eine der Bänke, die im Halbkreis im den Old Faithful
stehen. Ich schätze, die Lufttemperatur ist jetzt knapp unter Null.
Jedenfalls frieren mir bald die Finger ab, während ich mit immer mehr
anderen Leuten auf den Ausbruch warte. Nach ca. einer Viertelstunde ist es
soweit. Das Wasser schießt einige Meter hoch. Von meinem Platz aus sieht
man aber mehr Wasserdampf als die eigentliche Fontäne, da der Wind
zu mir weht. Ich laufe noch schnell ein bisschen weiter zur Seite, aber da
lassen die Ausbrüche schon wieder nach. Das Foto hier ist von kurz vor
dem Hauptausbruch, als noch etwas Sonne schien:
Zurück im Auto stelle ich erstmal die Heizung auf volle Leistung und
fahre zum nächsten Thermalfeld, davon gibt es in der Gegend um den
Old Faithful einige. Das wichtigste Feld ist zwar in direkter Nachbarschaft.
Aber das lasse ich mir für morgen, da ist es wahrscheinlich noch nicht
so spät, wenn ich wieder hier bin.
Black Sand Basin
So langsam wird es dunkel, so dass ich nicht mehr viele Stopps mache und zum Nordausgang fahre, wo ich in Gardiner im Best Western übernachten werde. Die Unterkunft hatte ich sicherheitshalber gestern im Internet reserviert, denn es ist verlängertes Wochenende (Montag ist Feiertag).
Der heutige Tag ist komplett dem Yellostone National Park gewidmet.
Die Unterkunft liegt nicht weit vom Nordeingang entfernt und so sind die
Mammoth Hot Springs das erste Ziel. Mit Kalziumkarbonat angereichertes
heißes Quellwasser floss über zahlreiche Kaskaden, von denen einige
aber inzwischen trocken sind. Es gibt aber auch noch genug neue Kaskaden.
Danach fahre ich wieder Richtung Old Faithful. Heute ist das Wetter
wesentlich besser als gestern abend. Durch dass die Sonne scheint (strahlend
blauer Himmel), ist es auch nicht wieder so eiskalt, als ich dort ankomme.
Allerdings habe ich gerade den Ausbruch verpasst. Der nächste ist erst
in reichlich einer Stunde. Ich laufe also durch das Geysirfeld, das sich
in der Nähe der Old-Faithful-Anlagen befindet. Vielleicht schaffe ich es
ja rechtzeitig zum nächsten Ausbruch zurück.
Als ich zurück beim Old Faithful bin, strömen wieder gerade die
Leute davon, der Ausbruch ist also wieder mal schon vorbei... Na ja, ich hatte
ja gestern schon einen gesehen. Heute wären nur die Fotos besser geworden,
weil die Sonne scheint. Aber noch einmal 1 h auf den nächsten Ausbruch
warten möchte ich auch nicht (es ist schon um 5). Stattdessen fahre ich
zum Grand Canyon of the Yellowstone und komme dort kurz vor Sonnenuntergang an.
Auf dem Rückweg nach Gardiner sehe ich mehrmals Rehe oder Elche (oder wie ein Elk auf Deutsch heißt) am Straßenrand. Zum Glück nicht auf der Straße... Im Ort auf der Brücke über den Yellowstone River laufen tatsächlich welche auf der Straße. Aber auf der Gegenfahrbahn. Also selbst Tiere nehmen lieber die Brücke, um den Fluss zu überqueren.
Gestern abend hatte ich noch hin und her überlegt, ob ich heute noch mal zum Canyon fahre, das würde mich mindestens 3 h kosten. Denn danach wollte ich über den Beartooth Highway nach Nordosten aus dem Park fahren. Von manchen wird das als der "most scenic" Highway Amerikas beschrieben. Für den brächte ich so viel Zeit wie möglich. Also vorher noch zum Canyon oder nicht?
Die Frage erledigte sich, als ich am Eingang zum Yellowstone National Park
erfahre, dass der Beartooth Highway für die Saison gesperrt ist.
Wieder einmal fällt eine geplante Route aus. Dadurch kann ich mir auch
mehr Zeit für den Grand Canyon des Yellowstone nehmen. Ich fahre
zuerst an die Nordseite und laufe die diversen Aussichtspunkte ab. Das sind
insgesamt etwa 2 Meilen. Zu zwei Plattformen muss man 180 bzw. 150 m ins Tal
runter: von der ersten sieht man zu den Lower Falls, bei der zweiten steht
man an der Oberkante der Fälle. In der Gischt sieht man einen kurzen
Regenbogen.
Mit dem Auto fahre ich anschließend zum Artist Point auf der
Südseite des Canyons. Dort hat man eine spektakuläre Sicht durch
den Canyon zu den Lower Falls, die in den Fotos gar nicht so gut
rüberkommt. Man muss es einfach selbst gesehen haben.
Jetzt ist es schon um vier und ich breche auf, den Nationalpark zu verlassen. Statt nach Nordosten also durch den Osteingang Richtung Cody. Dort komme ich gegen Sonnenuntergang an. Es hat wenig Sinn, noch weiter zu fahren, also bleibe ich hier. Motels gibt's hier genug.
Der Hauptteil des heutigen Tages bestand darin, weit zu fahren... Ich wollte
bis Rapid City kommen, das bedeutete im günstigsten Fall ca 390 Meilen.
Es werden aber etwa 460. Schon am Anfang nehme ich einen kleinen Umweg in Kauf,
und wähle eine interessantere Strecke durch die Bighorn Mountains.
Leider hängen die Wolken recht tief, so dass man selten etwas von der
Aussicht hat. In den höheren Lagen (es geht bis auf knapp 3000 m) liegt
wieder Schnee.
Nach den Bighorn Mountains folgt eine längere Fahrt auf der Autobahn
durch Grasland. Zwar könnte ich gleich auf der I-90 bis nach Rapid City
durchfahren, aber ich mache noch einen Abstecher zum Devils Tower, einem
ca 270 m hohen Felsen aus Säulenbasalt, der deutlich aus der Gegend ragt.
Bei Steven Spielbergs "Begegnungen der dritten Art" landeten da die
Außerirdischen...
Bei der Umrundung des Klotzes sehe ich mal wieder Chipmunks über den
Weg huschen. Die Viecher sind immer so schnell, dass mir bisher kein Foto
gelang. Aber diesmal habe ich Glück und nach den Wechsel aufs Teleobjektiv
ist ein Tier immer noch in Fotoreichweite:
Nach dem Devils Tower geht's zurück zur Autobahn und weiter nach
South Dakota. Dort biege ich noch vor Rapid City auf eine Landstraße durch
die Black Hills ab. Die Sonne geht zwar gerade unter, aber ein bisschen habe
ich noch etwas von der Landschaft. Das Ziel ist Mount Rushmore, wo ich
um halb acht ankomme und ein paar Nachtaufnahmen machen kann. Die riesigen
Parkhäuser sind fast leer. Um die Zeit sind da nur sehr, sehr wenige
Besucher. Immerhin ist bei Dunkelheit nicht geschlossen.
Die erste Station heute ist noch einmal Mt. Rushmore, diesmal bei Sonnenschein. Tagsüber muss man Parkgebühren zahlen ($8), wobei der Parkschein für ein Jahr gilt, aber ans Auto gebunden ist. Na, wenn ich rechtzeitig wieder in die Gegend komme, will ich unbedingt von Alamo das selbe Auto :-)
Zwar sind jetzt am Tage ein paar Besucher mehr da als gestern abend, aber
es ist immer noch recht wenig verglichen mit den Parkkapazitäten. Wie muss
das hier im Sommer sein? Heute lese ich auf einer Tafel, dass die Porträts
nachts nur 2 h lang angestrahlt werden. Ein Glück, dass es gestern erst
eine Stunde nach Sonnenuntergang war. Aber hier nun ein Bild vom Mt. Rushmore
bei Tage:
Den Rest des Tages verbringe ich im Auto... Ich muss 480 Meilen hinter mich bringen. Das Hotel in Denver ist schon reserviert, das habe ich gestern abend noch gemacht. Das Radisson war bei HRS ein Schnäppchen.
Auf dem Weg raus aus den Black Hills kommt man durch den Wind Caves National Park. Die Höhlen kann man besuchen, wenn man an einer Führung teilnimmt. Aber erstens hätte ich 45 min auf die nächste warten müssen und zweitens hätte sie auch 75 min gedauert. So viel Zeit habe ich leider nicht.
Über der Erde gibt es aber auch was zu sehen: In der Gegend gibt sieht
man oft Präriehunde. Bisons gibt es hier auch (von denen habe ich kein
Foto, weil ich die beim Fahren gesehen habe).
Gegen halb neun bin ich in Denver und damit ist die Rundreise beendet. Morgen werde ich noch ein bisschen einkaufen bis ich dann abends zum Flughafen muss.
