Berichte vom USA-Urlaub 2006
17.09.2006 New York

Der Hinflug von Berlin nach Las Vegas hat einen 6-Stunden-Stopp in New York. Die Maschine aus Berlin landet püktlich in Newark, die Zollabfertigung geht auch zügig, so dass die Zeit reicht kurz mit dem Vorortzug nach Manhattan zu fahren.

17.09.2006 Las Vegas

Um 16:00 Uhr fahre ich wieder von der NY Penn Station zurück nach Newark. Die Sicherheitskontrolle dauert wegen der Schlange davor fast eine halbe Stunde, aber der Flieger startet ja erst um 18:30. Tut er dann nicht wirklich: die Maschine verbringt fast eine Stunde auf dem Rollfeld, bevor sie endlich abhebt. Außerdem muss sie noch einen Umweg fliegen, um Turbulenzen zu umfliegen. Dadurch kommen wir mit 1 1/2 h Verspätung in Las Vegas an. Hier ist es inzwischen gegen 23 Uhr. Bei der Autovermietung haben sie gerade keine Midsize-Wagen, also könnte ich einen Minivan kriegen. Das ist mir dann aber doch zu groß. Jetzt fahre ich einen Fullsize. Immer noch viel zu groß für eine Person.


Das Luxor von innen


Nachtbilder aus Las Vegas

18.09.2006 Las Vegas

Heute war Sightseeing und Einkaufen angesagt. Ich bin ein bisschen in der Stadt herumgefahren und habe ein, zwei Outdoor- und ein paar Elektronik-/CD-Läden besucht.


2 Nachtbilder von heute

19.09.2006 Las Vegas - Zion National Park

Nach dem Frühstück und dem Auschecken aus dem Luxor bin ich ins New York, NY und bin dort mit der Achterbahn gefahren. Ist schon ein komisches Gefühl, wenn man die Rampe hochfährt und dann weit über die Stadt sehen kann, wobei man weiß, dass es gleich rasant nach unten gehen wird.

Bevor ich die Stadt verlasse, kaufe ich noch ein paar Lebensmittel, einen Toaster und ein 40-Fuß-Stromkabel. Damit bin ich ausgerüstet für den Campingplatz im Zion National Park. Dort hatte ich mir einen Platz mit Strom reserviert. Zelt und Schlafsack hatte ich schon von zu Hause mitgebracht.

Auf der Fahrt zum Zion National Park verliere ich auch noch eine Stunde, denn Utah liegt nicht mehr in der Pazifik-Zeitzone wie Nevada. Trotzdem komme ich rechtzeitig vor um 18 Uhr beim Watchman Campground an, um mir meinen Platz zuweisen zu lassen. Das Zelt ist recht schnell aufgebaut, das hatte ich ja zu Hause schon geübt.

20.09.2006 Zion National Park

Das Früstück heute findet unter freiem Himmel statt, an dem Picknick-Tisch, den es an jedem Stellplatz hier gibt. Die Steckdose für die 110 V ist auch in der Nähe. Ich will ja toasten. Das Verlängerungskabel brauche ich aber doch, denn das vom Toaster ist wie immer etwas kurz.

Der Campingplatz liegt praktischerweise direkt neben dem Visitor Center und damit in der Nähe der Bushaltestelle für die Shuttle-Busse in den Park. Mit dem Bus fahre ich bis ans Ende der Parkstraße. Dort beginnt der Riverside Trail, der etwa eine Meile am Virgin River entlang führt, während das Tal immer enger wird. Am Ende des Weges müsste man mit flussgeeigneten Schuhen durch den Fluss weiterwandern - in die Narrows. Das mache ich aber erst morgen.

Heute drehe ich hier um und fahre mit dem Shuttle zur Haltestelle Weeping Rock. Dort beginnt der Wanderweg zum Observation Point. Das sind 4 Meilen bergauf und danach wieder bergab, der Höhenunterschied ist mehr als 600 m. Erstmal geht es in Serpentinen die Ostflanke vom Zion Canyon hoch, dann etwas flacher durch den Echo Canyon, um dann wieder steiler zu werden. Von oben hat man einen wundervollen Blick über einen Großteil des Zion Canyon.

Wieder im Tal fahre ich mit dem Shuttle bis zur Zion Lodge, wo es einen Imbiss gibt und esse dort eine Kleinigkeit. Zum Abschluss des Tages wandere ich noch zu den Emerald Pools. Inzwischen ist die Ostseite des Canyon in Abendlicht getaucht. Auf meiner Seite ist es schon schattig.


Zion National Park: Echo Canyon


Zion Canyon

21.09.2006 Zion National Park - The Narrows

Da man in den Narrows hauptsächlich durch den Virgin River laufen muss, ist es empfehlenswert, für Wanderungen durch Bäche geeignete Schuhe zu tragen und einen Stock mitzunehmen, mit dem man sich abstützen kann. Ausßerdem hilft der Stock dabei, die Wassertiefe vor einem abzuschätzen. Diese Ausrüstung kann man in Springdale ausleihen. Für $17 (ein Tag) bekommt man geeignete Schuhe, Neopren-Socken und einen Holzstab, der etwa bis zur Brust reicht. Die Länge braucht man tatsächlich.

Mit dem Shuttle-Bus fahre ich wieder bis an die Endhaltestelle und laufe wieder den Weg bis an den Anfang der Narrows. Dann geht's ab ins Wasser. Ab und zu kann man am Rand der Schlucht im Trockenen gehen, aber meist läft man durch den Fluss. Oft ist das Wasser knietief, manchmal reicht es bis zum Schritt. Die (kurze) Hose wird auf jeden Fall nass.

Ich habe etwa sechs Stunden Zeit - also drei hin und drei zurück. Passenderweise kam ich nach 3 h an eine Stelle, wo das Wasser so tief wurde, dass es bis mindestens bis zum Bauch gereicht hätte. Das machte die Entscheidung umzukehren einfacher.



The Narrows

22.09.2006 Zion National Park - Angels Landing

Am dritten Tag im Zion National Park steht eine Wanderung hoch zum Angels Landing auf dem Programm. Der Weg ist zwar nur 2,5 Meilen lang, aber er hat es in sich. Die Steigung ist stark.

Angels Landing - Hier muss ich rauf

Das letzte Stück geht es auf dem Grad des Felsens entlang. Nichts für Leute mit Höhenangst. Die Abgründe sind endlos.

An dieser Kante führt der Weg hinauf

Von oben hat man einen fantastischen Blick in den Zion Canyon. Der Observation Point vorgestern war allerdings höher.

Blick von Angels Landing


Angels Landing vom West Rim Trail aus


Der erste Teil der Serpentinen vom Anstieg nach Angels Landing


Zion Canyon

23.09.2006 Bryce Canyon National Park

Heute verlasse ich Zion Canyon und fahre zum Bryce Canyon. Da Wochenende ist, suche ich mir dort in der Nähe erstmal eine Unterkunft, bevor ich abends nichts mehr bekomme. Um ca. 14 Uhr bin ich dann endlich im National Park.

Als erstes steuere ich den Sunset Point an, einem der Aussichtspunkte ins Bryce Amphitheater, der Hauptattraktion des National Parks. Hier sind die Felsformationen aus Säulen und anderen Gebilden am beeindruckendsten.


Bryce Amphitheater

Vom Sunset Point startet auch der Navajo Trail, ein Rundweg, der mitten in die Sälenwelt hineinführt. Dabei geht es in steilen Serpentinen nach unten (und später natürlich wieder rauf). Leider ist ein Teil des Wegs gesperrt: Die Wall Street, eine enge Schlucht, ist wegen abgestürzter Felsen blockiert. Dadurch funktioniert das mit dem "Rund"weg nicht mehr. Wenn man die Wall Street von beiden Seiten sehen will, muss man halt erstmal den rechten Weg runter und wieder hoch und dann den linken, bei dem man von unten an das verschüttete Stück kommt.


Navajo Trail, Wall Street

Statt den zweiten halben Rundweg wieder genauso zurück zu gehen, laufe ich unten den Verbindungsweg zum Queens Garden Trail und den dann hoch. Dabei läft mir ein Streifenhörnchen (Chipmunk) über den Weg.


Ein Chipmunk


Queens Garden Trail

24.09.2006 Bryce Canyon - Torreyk

Morgens fahre ich noch einmal in den Bryce Canyon National Park. Gestern abend war die Sonne zum Schluss schon so tief, dass ich zwar nach der Wanderung noch einige Aussichtspunkte angefahren bin, aber für Fotos war es z.B. vom Inspiration Point schon zu spät: zu viel lag im Schatten. Heute also nochmal dorthin.


Bryce Amphitheater vom Inspiration Point


Natural Bridge

Der weitere Weg heute führt den Highway 12 entlang mit zwei Abstechern. Der erste geht zum Grosvenor Arch. Der Sandsteinbogen ist nur über eine Gravel Road zu erreichen. Die ersten 5 Meilen sind noch asphaltiert, danach geht es 11 Meilen unbefestigt weiter. Die Straße war aber recht gut zu befahren. Der Himmel war heute so blau wie selten - kein Wökchen zu sehen.


Grosvenor Arch

Wieder zurück auf dem Hwy 12 hat man manchmal weite Blicke übers Land. Am Escalante River kreuzt die Straße den kleinen Canyon des Flusses.


Am Hwy 12 (rechts: Escalante River)

Der zweite Abstecher von der Hauptroute ist der Burr Trail ab Boulder Town nach Osten durch den Long Canyon. Die Straße führt eigentlich weiter zum Lake Powell, irgendwann auch unbefestigt. Aber da will ich nicht hin, sondern drehe hinter dem Canyon wieder um und fahre zurück zur 12. Inzwischen ist es schon bald Sonnenuntergang und die Felsen leuchten in der Abendsonne.


Long Canyon

Die Strecke von Boulder nach Torrey steigt auf 2800 m an und bietet einige interessante Ausblicke aufs Umland und Richtung Capitol Reef, aber alles ist schon im Dämmerlicht. Es ist schon dunkel, als ich in Torrey ankomme. Die ersten beiden Motels, die ich versuche, sind schon voll. Aber zum Glück klappt es beim dritten. Entlang der #12 hätte es zwar auch ein paar schöne Zeltplätze gegeben. Aber dort war es schon vor um 8 Uhr abends unter 5 °C. Da ist mir ein Zimmer doch lieber als ein Zelt.

25.09.2006 Capitol Reef National Park

Der heutige Tag ist dem Capitol Reef gewidmet. Vom letzten Motel in Torrey bis zum Nationalpark ist es nicht weit, nur reichlich 10 Meilen. Ich fahre den Scenic Drive ab und wandere durch zwei Canyons: 1. den Grand Wash, bei dem der engste Bereich nur 4,50 m breit ist, aber lt. Reiseführer "80 Stockwerke" hoch, 2. die Capitol Gorge.


Capitol Reef


Grand Wash, The Narrows. Im linken Foto sind zwei Menschen zu sehen, um die Größe zu veranschaulichen


Capitol Gorge


Capitol Reef National Park: Am Anfang des Scenic Drive, am Fremont River

Nach der Tour durchs Capitol Reef muss ich noch bis Moab fahren, das sind 2 1/2 h. Dort ist dann morgen der Startpunkt für den Arches National Park.

26.09.2006 Arches National Park

Heute besuche ich den Arches National Park. Zum Teil fast an der Straße, zum Teil mit Marsch durchs Gelände bekommt man hier einige Felsbögen zu sehen. Die Hauptanziehungspunkt ist der Delicate Arch bei Sonnenuntergang.


South Window


Double Arch in der Windows Section, im rechten Bild ist ein Mensch zu sehen...


Pine Tree Arch


Landscape Arch


Double O Arch


Delicate Arch, einmal um 17:40, einmal um 19:00 kurz vor Sonnenuntergang

27.09.2006 Canyonlands National Park

Eigentlich will ich heute nach Süden bis an den Mesa Verde National Park fahren. Aber vorher kommt erstmal noch ein Abstecher in den Canyonlands National Park dran. Ich fahre in den Island in the Sky District des Parks, der nördlich von Moab liegt. An mehreren Punkten hat man interessante Aussichten in die Canyons um den Zusammenfluss des Green River und Colorado River. Vom benachbarten Dead Horse State Park ist schön der Colorado River zu sehen.


Canyonlands National Park


Blick durch bzw. auf den Mesa Arch


Blick vom Dead Horse State Park auf den Colorado River

Der Ausflug in die Canyonlands kostet mich dann aber doch einige Zeit, außerdem liegen sie in der falschen Richtung zu meinem eigentlichen Ziel. Um 15:30 bin ich wieder zurück in Moab und habe noch mindestens 120 Meilen vor mir. Da ich mich entschließe, auch noch eine interessantere Strecke durch die San Juan Mountains zu nehmen, müsste ich noch 200 Meilen fahren, um bis Cortez zu kommen, wie ich ursprünglich vorhatte.

Aber als ich in Telluride am Rand der Berge ankomme, ist fast Sonnenuntergang und ich finde die Gegend so einladend, dass ich hier bleibe und übernachte. Sonst müsste ich einen wahrscheinlich interessanten Teil durch die Berge im Dunkeln fahren. Das hebe ich mir lieber für morgen auf, wo ich die Umgebung dann auch bei Tageslicht genießen kann.


San Juan Mountains bei Telluride im Abendlicht

28.09.2006 Mesa Verde

In Telluride gibt es eine kostenlose Gondelbahn auf einen der benachbarten Berge. Bevor ich aus dem Ort verschwinde, fahre ich da mal hoch. Ich stutze zunächst über die Warnhinweise in den Gondeln: die sind zuerst auf deutsch, dann französisch, dann erst englisch. Das erklärt sich aber schnell: die Gondeln sind ein Schweizer Fabrikat. Oben angekommen, hat man einen schönen Blick auf Telluride.


Telluride in den San Juan Mountains

Der erste Teil der Autofahrt heute geht den State Highway 145 weiter. Links und rechts der Straße sind schneebedeckte Berge zu sehen. Die sind um die 4000 m hoch, die Straße bringt es immerhin auf über 3000 m.

San Juan Mountains

Das erste Ziel heute ist der Mesa Verde National Park, wo es etliche ca 800 Jahre alte Cliff Dwellings der Anasazi gibt: Siedlungen, die in die Klippen der Canyons dort gebaut wurden.


Cliff Palace und Square Tower House

Nach Mesa Verde nehme ich noch Four Corners mit, den einzigen Punkt der USA, wo vier Bundesstaaten aufeinander treffen: Utah, Colorado, Arizona und New Mexico. An der Stelle ist ein Monument eingerichtet. Flankiert wird die im Boden eingelassene Plakette von den Flaggen der vier Staaten, der USA und der Navajo, in deren Territorium der Punkt liegt.


Four Corners

29.09.2006 Von Bluff nach Page

Auf der Fahrt von Bluff, Utah nach Page, Arizona gewinne ich eine Stunde. Arizona ist zwar auch Mountain Time, aber hat keine Sommerzeit.

Die Strecke führt am Monument Valley mit seinen bekannten Felsformationen vorbei:


Monument Valley

Kurz vor Page liegen die Lower und Upper Antelope Canyons, sehenswerte Slot Canyons. Aber die beste Zeit, sie zu besuchen, ist morgens. Also fahre ich dran vorbei. Hinter Page passiert man den Glen Canyon direkt am Staudamm des Lake Powell. Theoretisch kann man dort vom Visitor Center aus eine Führung mitmachen, die einem auch das Wasserkraftwerk zeigt, aber heute ist der Fahrstuhl außer Betrieb / wird repariert und man kommt nur auf die Dammkrone. Vielleicht ist morgen wieder die volle Führung möglich.


Glen Canyon Staudamm am Lake Powell

Als nächstes fahre ich zum Campingplatz am Lake Powell, lasse mir einen Stellplatz zuweisen und baue mein Zelt auf. Lieber jetzt noch, solange es hell ist. Danach mache ich noch einen Abstecher zur Horseshoe Bend, der "Hufeisenschleife" des Colorado River, etwas südlich von Page.


Horseshoe Bend

30.09.2006 Antelope Canyons, Grand Canyon

Als erstes schaue ich mir heute den Glen Canyon Staudamm an. Heute ist die Führung wieder vollständig und schließt auch das Kraftwerk ein. Ich mache die Tour um 8:30 mit.

Anschließend geht es zu den Lower und Upper Antelope Canyons. Die liegen beide in der Nähe von Page. Das Gelände wird von den Navajo verwaltet und kostet auch Eintritt ($15 pro Canyon plus $6 Day Permit). Mit dem Lichteinfall ist es um diese Zeit (morgens/vormitags) günstig. In beiden Canyons erwische ich interessante Lichtkegel. Der Lower Antelope Canyon ist vom Parkplatz zu Fuß zu erreichen. Man steigt über Leitern hinab in die enge Schlucht und findet sich in einer sagenhaften Welt von Formen wieder.


Lower Antelope Canyon

Zum Upper Antelope Canyon muss man sich fahren lassen, denn die Strecke dorthin geht über unbefestigte Wege: uneben und arg sandig, nichts für einen PKW. Stattdessen wird man in großen Pickups, wo hinten 10-12 Mann raufpassen, zum Canyon gefahren. Dort kann man ebenerdig in den Canyon hineingehen. Hier ist alles etwas größer - und voller. Aber irgendwie klappt es doch, ein paar Fotos ohne Leute drauf hinzubekommen.


Upper Antelope Canyon

Um ca. 13:30 bin ich wieder im Auto und auf dem Weg nach Süden. Ich will noch zum Grand Canyon, bevor ich morgen zurück nach Las Vegas fahre. Als ich am Grand Canyon ankomme, habe ich noch 1 1/2 Stunden bis zum Sonnenuntergang. Nicht viel, aber da ich schon füher einmal hier war, ist das nicht so schlimm. Dazu kommt, dass heute die Sicht recht schlecht ist. Zumindest im östlichen Teil über den ich reinkomme in den Nationalpark. Denn weiter westlich wird kontrolliert Unterholz abgebrannt. Es gibt also gerade künstliche Waldbrände.


Grand Canyon

01.10.2006 Las Vegas

Die Tour geht zu Ende und ich fahre zurück nach Las Vegas, wo ich im MGM Grand ein Zimmer reserviert habe. Auf der Fahrt dorthin komme ich am Hoover Dam vorbei, der den Colorado zum Lake Mead aufstaut. Der See hat einen deutlich niedrigeren Wasserstand als vor ein paar Jahren, als ich das letzte Mal hier war. In der Nähe des Damms wird gerade eine Brücke gebaut, die später den Durchgangsverkehr aufnehmen soll, der sich zur Zeit noch einige Serpentinen hinunter zur Dammkrone schlängelt.

02.10.2006 Las Vegas

Ich gebe den Mietwagen ab und habe kurz vor 8 Uhr den Check-in für den Heimflug hinter mir. Nur danach kommt die Schlange zur Sicherheitskontrolle. Die ist endlos. Es geht zwar für die Länge relativ schnell, aber es dauert doch über eine Stunde, bis ich durch die Kontrolle bin. Und das heißt, dass die Abflugzeit (9:05) erreicht ist. Am Gate angekommen, sehe ich noch, wie die Maschine davonfährt. Der Continental-Agestellte am Gate bucht mich auf morgen 7:15 um, ich habe also nun noch einen Tag mehr in Las Vegas und übernachte diesmal im Excalibur.

03.10.2006 Las Vegas - Berlin

Heute plane ich mehr Zeit fürs Warten am Flughafen ein und bin schon 2:15 h statt 1:10 h vor dem Abflug durchs Check-In. Ganz im Gegensatz zu gestern ist jetzt um 5 Uhr beim Security Check überhaupt nix los und ich bin fast der Einzige. Gestern um 8 Uhr muss ich wohl die Rush Hour erwischt haben, der Wochentag spielt bestimmt auch eine Rolle: Montag früh fliegen viele nach einem Wochenendbesuch nach Hause.

Pünktlich um Viertel nach 7 verlässt der Flieger das Gate und die Rundreise ist zu Ende.