Auf dem Flug von Newark nach Boston.
Um ca. 17:00 Uhr saß ich endlich im Auto. Nach weit über 10 Stunden Flug.
(über Newark).
Am Abend waren wird dann noch im Zentrum und haben im Hard Rock Cafe gegessen.
Heute stand Sightseeing in Boston auf dem Programm.
Abends haben wir dann die Stadt verlassen und Richtung New Hampshire gefahren. Kurz hinter der Grenze in Salem werden wir heute übernachten.
Weiter ging es immer an der Küste lang Richtung Maine bis Ogunquit. Aus dem Hotelzimmer müsste man morgen den Sonnenaufgang über dem Meer sehen können. Mal sehen, ob wir rechtzeitig wach sind.
Um 6:42 ist Sonnenaufgang. Da man zwar vom Balkon aufs Meer sehen kann, aber
ein paar Stromleitungen im Bild sind, gehen wir raus und sehen uns das Ganze
direkt am Strand an.
Nach dem Frühstück auf dem sonnenbeschienenen Balkon fahren wir
nach York Harbor zum Hubble Light Leuchtturn.
Anschließend machen wir eine kleine Wanderung auf den Mt. Agamenticus, von dem man einen guten Rundblick in die Umgebung hat.
Auf dem weiteren Weg Richtung Norden kommen wir bei Portland zu einem
weiteren Leuchtturm, dem Portland Head Light. Inzwischen ist es schon fast
Sonnenuntergangszeit.

Von Brunswick, wo wir übernachtet hatten, fuhren wir als erstes
zum Pemaquid Point, zum Leuchtturm dort. Wieder ein Leuchtturm...

Auf dem weiteren Weg Richtung Acadia National Park machen wir in
Rockland Station, wo auf einer Mole auch ein Leuchtturm zu besichtigen wäre.
Leider hat es gerade angefangen zu regnen, so dass es keinen Spaß machen
würde, auf die Mole zu gehen.
Stattdessen warten wir den Regen in einem Cafe ab und fahren dann nach Camden
weiter. Dort wandern wir auf den Mt. Battie. Der Aufstieg dauert eine halbe
Stunde und oben angekommen, fängt es wieder an zu regnen!
Eigentlich wäre der Ausblick fantastisch: Auf Camden und die Küste.
Zum Glück steht oben ein Aussichtsturm, der auch vor dem Regen schützt.
Nach nicht allzu langer Zeit zieht der Regen wieder ab und hinter uns scheint die Sonne.
Das ergibt einen schönen Regenbogen.
Und man kann nun auch den Ausblick genießen.
Regenbogen (und Schatten vom Aussichtsturm); Blick auf Camden
Das heutige Ziel ist Bar Harbor auf Mount Desert Island, am Rande des Acadia National Parks, wo wir im Dunkeln ankommen.
Heute haben wir uns den Osten von Mount Desert Island mit dem Acadia National Park angesehen. Über Mittag sind wir zum Champlain Mountain (338 m) hoch gestiegen. Wandern kann man kaum sagen. Es ging zwischen Felsen hoch, teilweise sogar über Leitern. Von oben hat man einen schönen Rundblick.
Weitere Punkte der Tour heute waren Sand Beach, der einzige Sandstrand hier und der Cadillac Mountain (466 m), auf den wir aber rauf gefahren sind.
Tal mit bunten Bäumen auf Mount Desert Island
Blick vom Cadillac Mountain, links auf Bar Harbor
Diesmal ging es in den Westen der Insel. Wir stiegen auf den Beech Mountain,
von dem man einen schönen Rundblick auf diesen Teil der Insel hat.
Nach der Wanderung fahren wir zum Bass Harbor Head Light, dem
wahrscheinlich letzten Leuchtturm auf dieser Reise.
Damit endet der Teil der Tour an der Küste von Maine. Abends fahren wir landeinwärts und so langsam wieder Richtung Süden.
Von Augusta geht die Tour heute weiter Richtung Westen nach Bethel.
Auf der Strecke kommen wir an einigen hübschen Seen vorbei und schönen bunten
Bäumen.

Die Unterkunft in Bethel, das Chapman Inn B&B hatte ich schon heute morgen
übers Internet reserviert. Dadurch brauchten wir nicht lange rumzusuchen.
Das Chapman Inn
Nach dem Mittag hier in Bethel wollen wir noch etwas wandern und fahren dazu
in die White Mountains, die hier in der Nähe beginnen.
Der Wanderweg führt von etwa 500m auf den East Royce Mountain (etwa 950m).
Von oben kann man weit ins südliche Maine sehen, aber bis zum Meer reicht die
Sicht nicht - oder es liegt einfach an den Hügelketten davor.
Richtung New Hampshire sieht man z.B. den Mt. Washington, den höchsten
Berg der Region. Auf dem waren wir 2004 mal rauf gefahren.
Blick vom East Royce Mountain; kleiner Wasserfall auf dem Weg hinauf zum Gipfel
Der Tag schien verregnet zu beginnen, aber der Regen hörte noch vor dem Frühstück auf. Für eine Wanderung in den Bergen hingen die Wolken aber recht tief. Aber erstmal Frühstück. Das war gut und reichlich. Es gab vom Eigentümer des Bed&Breakfast selbst zubereitete Omeletts.
Auf der Fahrt Richtung New Hampshire und hinein ins Mt. Washington Valley sah das Wetter noch ziemlich düster aus. Erst im Tal riss die Wolkendecke etwas auf. Richtung Westen hingen immer noch dichte Wolken in den Bergen, aber Richtung Osten sah es besser aus. Der von uns ausgesuchte Wanderweg sollte auch auf der Ostseite hoch gehen. Zum Wildcat Mountain. Auf unserer Talseite war es dann fast die ganze Zeit sonnig, während drüben am Mt. Washington die Wolken nicht verschwanden.
Der Lost Pond im Mt. Washington Valley; Blick vom Anstieg zum Wildcat Mountain
Oben vom Gipfel kann man weit nach Maine rüber sehen. In Richtung Westen
sieht man den Mt. Washington (oder die Wolken an dessen Spitze). Den "Abstieg"
erledigen wir mit einer Seilbahn.
Blick vom Wildcat Mountain Richtung Maine; Aus der Kabine der Seilbahn
Dies ist der letzte Tag, bevor wir morgen wieder nach Hause fliegen.
Wir fahren eine Schleife durch die White Mountains in Maine und New Hampshire.
In manchen Gegenden sind die Berge voll von bunten Bäumen - rot, gelb, grün.
Woanders wieder ist schon viel Laub weg und es sieht recht kahl aus.
Bunte Bäume in der White Mountains
Als es dunkel wird, fahren wir Richtung Boston, wo ich in Woburn schon ein Hotel reserviert hatte.
Von heute gibt es nicht viel zu erzählen. Nach dem Frühstück fahren wir zum Flughafen, geben das Auto ab und dann geht es nach Hause.

