Berichte vom USA-Urlaub 2010
11.05.2010 Hinflug, Seattle

Die Flüge Berlin-Frankfurt-Seattle waren so gut wie pünktlich und auch sonst hat alles gut geklappt. Seattle empfing mich mit super Wetter: sonnig und um 20 Grad.

Das Auto hatte ich gegen 12:30. Zuerst bin ich nach West Seattle gefahren, von wo es einen schönen Blick übers Wasser nach Downtown gibt. Weitere Punkte beim Sightseeing waren dann das Arboretum im Washington Park, die Space Needle und Downtown. Bis um 23:00 war ich unterwegs.


Space Needle


Washington Park Arboretum


Downtown von der Space Needle

12.05.2010 Seattle - Vancouver

Heute vormittag war ich noch einmal in Downtown Seattle, um den Pike Place Market zu besuchen. Da war gestern abend schon Feierabend.


Am Pike Place Market

Mit ein paar Stopps zum Einkaufen bin ich dann nach Vancouver gefahren. Zuerst zum Hotel und anschließend zum Stanley Park für ein paar Fotos von Downtown.



Vancouver Downtown vom Stanley Park


Am Convention Center

13.05.2010 Vancouver - Mt Vernon

Das erste Ziel heute war die Capilano Suspension Bridge. Die Hängebrücke überspannt in 70 m Höhe und 137 Länge den Fluss.


Capilano Suspension Bridge

Anschließend bin ich mit der Seilbahn auf den Grouse Mountain hochgefahren und habe die Aussicht auf Vancouver genossen. Das Wetter war perfekt dafür.


Seilbahn am Grouse Mountain; Blick Richtung Vancouver; oben lag noch Schnee; Vancouver

Nachmittags stand Vancouver selbst auf dem Programm, bevor es dann gegen 18 Uhr wieder Richtung USA ging.


Vancouver: Alexandra Park; Granville St.

Auf dem Weg bis Mt. Vernon an der SR 11 konnt man einen schönen Sonnenuntergang über dem Sund beobachten


Sonnenuntergang

14.05.2010 Mt Vernon - Winthrop

Die heutige Etape führte durch den North Cascades National Park. Ich hatte zwar mal die Idee, hier eine längere Wanderung zu machen, aber dafür ist es noch zu früh im Jahr. Die meisten Wege, die zu schönen Aussichtspunkten führen, liegen oben (ab ca. 1000 m) im Schnee. Also habe ich dann nur eine 1,5h-Runde auf einem "Berg im Tal" gemacht.


North Cascades

Ziel war heute Winthrop, ein kleiner Ort im Western-Stil.

15.05.2010 Winthrop - Enumclaw

Hier noch ein Bild aus Winthrop:

Von dem Western-Ort Winthrop ging es nach Bayern. Besser gesagt nach Leavenworth - The Bavarian Village. Auf dem Weg dahin kam ich am Lake Chelan vorbei.


Lake Chelan

In Leavenworth mit in Alpenarchitektur gestalteten Häsern war sozusagen Mittagspause. Die passende Mahlzeit war eine Bratwurst (hieß auch so). Als Musik haben sie in dem Biergarten deutschsprachige Partylieder gespielt. Deutsches Bier hätten sie auch gehabt, aber ich wollte ja anschließend noch weiter fahren.


Leavenworth

Danach fuhr ich wieder durch die Cascades Richtung Westen, um mich dem Mt. Rainier zu nähern. Mehr durch Zufall habe ich dabei Wegweiser zu den Snoqualmie Falls gesehen und bin da mal hingefahren. Hat sich gelohnt. Der Wasserfall führte ordentlich Wasser. Hinterher habe ich mal im Reiseführer nachgesehen: auf dem Bild dort ist der Fall deutlich schmaler.


Snoqualmie Falls (Höhe ist übrigens 82 m).

Kurz vor Enumclaw ergab sich schon mal dieser Blick auf den Mount Rainier:

16.05.2010 Enumclaw - Portland

Heute morgen sah es recht wolkenverhangen aus. Als ich losfuhr, kam aber kurz die Sonne raus, verschwand wieder, dann gab es auch mal Regenschauer und abends schien wieder die Sonne. Alles in allem war es aber immer noch gutes Wetter. Der Mt. Rainier hing nicht in den Wolken. Nah ran kam man nicht, da manche Straßen noch wegen Schnee gesperrt sind. Aber vom Highway 410 gab es ein, zwei Aussichtspunkte, von denen man den Berg sehen konnte - sonst führte der Highway durch hohen Wald.


Mt. Rainier vom Highway 410 aus; Schnee am Hwy 410

Auf dem Weg zum Mt. Saint Helens wollte mein Navi mich über eine tolle Abkürzung schicken. Nur dass die Straße so gut wie im Nichts endete. Als die Asphalt- in Schotterstraße überging bin ich lieber die 10 Meilen zum Highway zurück gefahren statt geschätzte 15 Meilen über Waldwege zu holpern. Die Verzögerung hatte immerhin den Effekt, dass ein Regenschauer durchzog, bevor ich an den Aussichtspunkten des Mt. St. Helens war.

Das Johnston Ridge Observatory - der Aussichtspunkt, der am dichtesten am Krater liegt, hatte heute erst wieder aufgemacht. Anfangs hingen da noch die Regenwolken. Als ich auf dem Rückweg war, kam die Sonne wieder raus und die letzten Bilder sehen etwas besser aus



Mount Saint Helens

Endstation für heute ist Portland, Oregon.

17.05.2010 Portland - Mt Hood - Lincoln City

Als ich morgens das erste Mal aus dem Fenster sah, regnete es gerade. Aber rechtzeitig zum Losfahren war es wieder trocken. Auf dem Weg zum Mt Hood habe ich bei den Wasserfällen am Columbia River Halt gemacht. Bei den Multnomah Falls schien die Sonne - nur leider als Gegenlicht. Im Prinzip stand sie direkt über dem oberen Ende des Wasserfalls. Und dann macht der auch noch dauernd das Objetiv nass... Naja, besser als wenn es der Regen tun würde.


Multnomah Falls


Wahkeena Falls

Auf der weiteren Fahrt zum Mt Hood hingen in den Bergen die nächsten Regenwolken und es schien so, als würde auch der Berg "verschwunden" sein. Und der erste kräftige Schauer kam auch bald. Aber auf der Südseite des Mt Hood, wo ich zur Timberline Lodge hochgefahren bin, schien wieder/noch die Sonne. Oben bei der Lodge war auch alles noch schön. Aber als ich wegfuhr, war der Gipfel schon wieder in den Wolken und es fing an zu regnen. Erstmal aber auch nur kurz.


Beim Mt Hood; Mt Hood; Timberline Lodge

Anschließend bin ich durch Portland durch gefahren und weiter zur Küste. Die Stadt habe ich nur im Durchfahren angesehen. Als ich gerade in Downtown war, fing es das nächste Mal an zu regnen, diesmal aber heftig. Da hätte ein Stadtrundgang eh keinen Spaß gemacht. Die restliche Strecke wechselte es immer zwischen Regen, Nieseln und trockenen Stücken. Hier in Lincoln City am Pazifik war es trocken aber trübe - kein brauchbarer Sonnenuntergang. Rechtzeitig da wäre ich gewesen.

18.05.2010 Lincoln City - Tacoma

Heute ging es bis Sonnenuntergang an der Küste entlang. Wieder mal abwechselnd mit Regen und Sonne, insgesamt aber eher trübe. Es hat aber gereicht, bei den Leuchttürmen nicht im Regen zu stehen. Die ganze Tour habe ich den Regenschirm noch nicht gebraucht.


An der Küste von Oregon


Heceta Head; Yaquina Head; Cape Meares; North Head Lighthouse

Beim North Head Lighthouse bei Ilwaco war die Sonne gerade untergegangen. Ich bin trotzdem noch bis Tacoma gefahren, denn ich muss ja morgen um 12 am Flughafen sein.